USA - Südwest

Entdeckungen im Land der roten Sandsteinfelsen

zur Fotogalerie Eine der faszinierendsten Geschichten aus dieser Landschaft ist die vom Leben des Abenteurers, Künstlers und Poeten Everett Ruess, der 1934 im Alter von 20 Jahren irgendwo in den Canyons von Utah verschwunden ist. Zuletzt wurde er in der Nähe des kleinen Ortes Escalante gesehen. Mit ihm blieb auch sein letztes Tagebuch verschollen. Tagebücher aus zurückliegenden Jahren sowie Briefe blieben erhalten; ein Teil davon wurde in Büchern veröffentlicht.


"Remember the 11" auf einem kleinen Holzkreuz in der Nähe des Lower Antelope Canyon erinnert an ein trauriges Ereignis aus dem Sommer 1997, als eine Touristengruppe im Slot Canyon von einer "Flash Flood" überrascht wurde - 11 von den 12 Gruppenmitgliedern wurden davongespült und fanden den Tod, einer überlebte durch Zufall, schwerverletzt.
Dieses Ereignis sollte uns Mahnung sein: die Natur besitzt kein menschliches Maß; der oft beschworene "Sieg über die Natur" ist eine nur arrogante Illusion der Menschen. Aber der Mensch kann von der Natur leicht besiegt werden.


Einer der schönsten Plätze der Welt verbirgt sich im Colorado Plateau, in der Paria Wilderness. Jahrelang war die Lage dieses Ortes ein wohlbehütetes Geheimnis - denn es ist eine fragile Stätte, für die ein Zuviel an Tourismus die Zerstörung bedeuten würde. Doch allmählich wurde der Ort immer bekannter. Ein deutscher Fotograf ließ sich tagelang mit dem Hubschrauber über das Gebiet fliegen, bis er aus der Luft die Stätte entdeckte; ein anderer machte sie im Video-Film publik. Vor kurzem ging man in den USA dazu über, den Ort in die Wanderführer aufzunehmen; doch gleichzeitig wurden extrem restriktive Zugangsbeschränkungen erlassen, die es fast unmöglich machen, noch legal dorthin zu gelangen, wo die berühmte "Wave" dem Betrachter den Atem stocken läßt.

© Mechtild Opel 1998

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