Death Valley

zur Fotogalerie Es läßt sich kaum eine menschenfeindlichere Atmosphäre erleben:
Hitze, Staub und Durst wurden im vergangenen Jahrhundert Siedlern auf dem Weg nach Californien zum Verhängnis; dadurch wurde der Name "Tal des Todes" geprägt.

Im Hochsommer soll man hier weder auf Touristen treffen, noch auf die Leute, die vom Tourismus leben. Die Saison spielt sich nur in der "kühleren" Jahreszeit ab. Doch auch im April ist die Hitze manchmal bereits kaum erträglich.

Eine Gruppe von Timbisha-Shoshone-Indianern trotzt den unwirtlichen Lebensverhältnissen seit langem und siedelt in diesem Tal. Aufgrund eines Landrechtsabkommens mit der US-Nationalparkverwaltung vom Februar 1999 werden die Timisha nun 300 acre Land am Furnace Creek erhalten, auf dem stammeseigene Wohnhäuser, ein Verwaltungszentrum, ein Souvenirladen, eine Krankenstation und ein Motel entstehen sollen.

"El Nino" machte es möglich: Ungewöhnlich starke Niederschläge im Frühling 1998 brachten die Wüste zum Blühen!!! Wo sonst nur braune, vertrocknete Pflanzenreste zu sehen war, erstreckten sich jetzt gelbe Blütenmeere.

© Mechtild Opel 1998

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